MEHRLICHT!MUSIK – ein Festival von klangzeitort
28.11.-07.12.2024
Ein Festival für neue Kompositionen von Studierenden
von KLANGZEITORT, dem gemeinsamen Institut für Neue Musik von UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin
Eintritt frei
Programm: https://klangzeitort.de/mehrlichtmusik/
Do, 28.11.24, 19 Uhr
KRL/BLN
Konzert der Musikhochschulen Karlsruhe und Berlin
HfM Hanns Eisler Berlin, Charlottenstraße 55, Studiosaal
Dieses Konzert sei Wolfgang Rihm gewidmet, unserem verehrten Kollegen, Freund und Lehrer, der am 27. Juli verstorben ist. Er war bei unseren Austauschprojekten immer dabei und eng mit beiden Hochschulen verbunden. Die HfM Hanns Eisler hatte ihm im Jahr 2000 für seine Verdienste um die Gestaltung und Neuausrichtung der Hochschule die Würde des Ehrensenators verliehen.
Programm:
Nik Bohnenberger, “IPNA (interplanetary phonetic nasal alphabet)”, UA, für Sopran, Elektronik und Video
Andrea Miazzon, „Cercasi“, UA für Bratsche, Schlagzeug und Klavier (Ensemble Karlsruhe)
Jonas Eckenfels, „12 kleine Stücke in drei Bildern“, UA, für Bratsche und Bläsertrio (Ensemble Berlin)
Saemi Jeong, „Stillleben“, UA, für Viola, Klavier, Schlagzeug und Megafon (Ensemble Karlsruhe)
Beltrán González, “when we begin to misunderstand the world”, UA für Live & pre-recorded Paetzold Kontrabassblockflöte
René Kuwan, “(Never, ever) Ring the Bell”, UA, für Viola, Bassklarinette, Fagott und Horn (Ensemble Berlin)
Da Eun Jun, “the wind blows wherever it pleases”, UA, für Viola, Schlagzeug und Klavier (Ensemble Karlsruhe)
Yangkai Lin, „TRAUM-SCAPE“, UA, für Viola, Klarinette, Fagott und Horn (Ensemble Berlin)
Grußworte: Prof. Andrea Tober, Prof. Norbert Palz
Solistinnen: Blockflöte: Sophie Renger, Stimme: Olga Siemieńczuk
Ensemble Karlsruhe: Viola: Benjamin Tao, Schlagzeug: Michihiro Yoshida, Klavier: Dasha Vorontsova
Ensemble Berlin: Viola: Luz Elisabeth Sánchez Suero, Klarinette und Bassklarinette: Mingyu Kim, Fagott: Axel Kölschbach, Horn: Mariana Esteves Santos
Leitung: Markus Hechtle, Wolfgang Heiniger, Jörg Mainka (Austausch Karlsruhe – Berlin), Susanne Fröhlich (Einstudierung Instrumentalsoli), Nina Janßen-Deinzer (Einstudierung Quartett Berlin)
Justin Robinson (Ton), Marco Philipp (Video und Licht), Avenar Banföldi, Jacqueline Butzinger (Assistenz)
Fr, 29.11.24, 19 Uhr
Pierrot Revisited
Konzert des Ensemble ilinx, Studio für Neue Musik der UdK Berlin
UdK Berlin, Bundesallee 1-12, Joseph-Joachim-Saal
Eine der Funktionen der Neuen Musik ist die diskursive Reflexion über Klassische und Romantische, aber auch die Moderne Musik. Das Medium Pierrot Ensemble eignet sich dafür aufgrund seines starken Bezugs auf Schönberg besonders gut. Werke von Aisemberg-Pham, García, He, Jeong, Köppel, Lacalle, Michelini, Staffiere und Zhang werden das Ohr erfrischen und uns an unsere Wurzeln in der Vergangenheit der „alten“ Neuen Musik erinnern – um uns vorzuschlagen, wie man die Zukunft hören kann.
Programm:
Sohui Jeong, One Day the Sun will Explode für Flöte/Piccolo, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier, Gitarre, zwei Schlagzeuger
Mattia Aisemberg-Pham, wo ich glaube zu sein für Bassflöte/Piccolo, Bassklarinette, Violine, Cello, Klavier, zwei Schlagzeuger
Dongyi Zhang, Das Wasser für Gitarre Solo
Luca Staffiere, TFW you think about your feed für Pierrot Ensemble plus Drumkit
Eneko Lacalle Berasategi, Wordgardens/Wörtergärten/Woordentuinen für Klarinette/Bassklarinette, Violoncello, Klavier
Giovanni Michelini, ..wie ein Hauch.. für Viola Solo
Rafael García Jaramillo, Eclosión Insospechada (unforeseen hatching) für Sopran Stimme, Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier, Schlagzeug
Li He, Ever trance in a frequency für Piccolo, Bassklarinette, Violine, Violoncello, Klavier, zwei Schlagzeuger
Ádám Bajnok: wohin mit… (2023) für Solo-Flöte
Ensemble ilinx, Studio für Neue Musik der UdK Berlin
Lucas Sanchez, Viola
Qi Liao, Gitarre
Meret Vogel, Querflöte
Leitung Ensemble ilinx: Leah Muir, Leitung Instrumentalsoli: Susanne Fröhlich
Assistenz: Eneko Lacalle Berasategi
Ensemble ilinx in Zusammenarbeit mit klangzeitort und der Dirigierabteilung der UdK Berlin
Sa, 30.11.24, 19 Uhr
Voices of Berlin
Konzert des AuditivVokal Dresden
HfM Hanns Eisler Berlin, Charlottenstraße 55, Studiosaal
»Voices of Berlin« bringt sechs Kompositionen von HfM- und UdK-Studierenden zur Uraufführung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble AuditivVokal Dresden entstanden sind. Bei aller Varianz ihres – von feinem Humor bis zu existenzieller Wucht reichenden – Ausdrucksspektrums ist den Stücken gemein, dass sie die Besetzung »Vokalquartett« erweitern: instrumental, elektroakustisch, szenisch oder performativ. Ergänzt und medial kontrapunktiert wird das Programm durch drei elektroakustische Soli.
Programm:
Nina Perović: Bubble für Vokalensemble und tape electronics
Avenar Banföldi: D5 Elektronik-Solo
Marina Lukashevic: Wie es seit Anbeginn der Zeiten gewesen ist
Vincent Koch: L’aur’amara für 4-stimmiges Vokalensemble und präpariertes Klavier
Seong-Jin Hong: Odd Elektronik-Solo
Shadi Kassaee: Lālāyi kon لالایی ُکن für Vokalquartett mit Tonband
Çîya Bazzaz: Bo çî? für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Elektronik und Projektion
Jacqueline Butzinger: Electro Solo I
Jakob Böttcher: das nichts für Sopran, Alt, Tenor, Bass und Dirigent:in
AuditivVokal Dresden: Musikalische Leitung: Olaf Katzer, Sopran: Anne Stadler, Alt: Marie Bieber, Tenor: Kyle Fearon-Wilson, Bass: Cornelius Uhle, Präpariertes Klavier: Chun-Hui Chang
Betreuung der elektronischen Soli: Wolfgang Heiniger
Projektleitung: Wolfgang Heiniger, Tom Rojo Poller
Assistenz: Laris Bäucker, Saemi Jeong, Jacqueline Butzinger
So, 1.12.24, 15 Uhr
Voices of Dresden
Konzert des AuditivVokal Dresden
UdK Berlin, Bundesallee 1-12, Probensaal
In einer metamodernen Zusammenstellung präsentiert AuditivVokal Dresden in seinem Programm »Voices of Dresden« Highlights aus seinem künstlerischen Repertoire. Dabei treffen eigens für das Ensemble komponierte Werke von Friedrich Goldmann, Elo Hübner, Diana Rotaru, Richard Röbel und Amir Shpilman auf Meisterwerke der Moderne und Postmoderne, darunter Werke von John Cage und Luciano Berio. Den Höhepunkt des Abends bildet die Uraufführung eines Werks des Dresdner Komponisten Shen Hou.
Programm:
John Cage, Auszüge aus „Song Books“ und „Aria“
Richard Röbel, „Mit-Be-Stimmung“
Carola Bauckholt/Heinrich Schütz, Assemblage aus „Nein allein/Verleih uns Frieden“
Luciano Berio, „Sequenza“ für Stimme Solo (Katharina Salden, Sopran)
Amir Shpilman, „Esh“
Friedrich Goldmann, „An sich“ (Text: Paul Fleming)
Shen Hou, „Nach der Erschöpfung“ (UA) (Anne Stadler, Sopran)
Diana Rotaru, “I Like”
Richard Röbel, „Wiegenlied“ (nach einem Volkslied im Oberlausitzer Dialekt)
Eloain Lovis Hübner, „Untitled“ für sechs Stimmen und Zuspiel
Luciano Berio, „E si fussi pisci“ (Sizilianisches Volkslied)
AuditivVokal Dresden: Künstlerische Leitung und Dirigent: Olaf Katzer, Sopran: Anne Stadler, Katharina Salden, Alt: Marie Bieber, Tenor: Kyle Fearon-Wilson, Bariton: Nikolai Füchte, Bass: Cornelius Uhle
Projektleitung Berlin: Tom Rojo Poller, Assistenz: Laris Bäucker
So, 1.12.24, 17.00 Uhr
Installation
UdK Berlin, Bundesallee 1-12, Probensaal
Ghifar Aldebs, DualSense
A multi-layered interactive audiovisual installation. Using a controller to create a dynamic game-like experience through exploration and experimentation.
So, 1.12.24, 18.00 Uhr
Neues Musiktheater
UdK Berlin, Bundesallee 1-12, Probensaal
Das zeitgenössische Musiktheater umfasst eine große Formenvielfalt und bietet die Möglichkeit, mit individuellen Mischungen aus Klang, Bühne, Performance und Text komplexe Themen zu untersuchen. Alle Stücke des Abends reflektieren emotionale Erfahrungen des Mensch-Seins und übersetzen sie mit individueller Handschrift in neue, szenische Werke.
Ziteng Ye, Sensory World
The „Sensory World“ composition stands out for its intuitively crafted sheet music, which mirrors the nuanced alterations in the performers‘ facial characteristics, expressed through the progression of traditional music. It integrates facial expressions, facial/body movements, emotional variances, and choral elements as equally vital components of the compositional material, thereby extending music into the realm of theater to some extent.
Performer:innen: Laris Bäucker, Ziteng Ye, Shengteng Zhang
Hatem Hamdy, Innate wrongness
„I like to explore banal situations that are, in fact, not as banal as they appear to be. This piece aims to explore simple everyday moments between people, but also simple everyday sounds and motifs, and expand on those. I find that beauty comes from starting at a point of simplicity, and then exploring and expanding.“
Performer:innen: Hatem Hamdy, Moritz Tostmann und Tzu-Yin, Hannes Vonmetz, Ta-Hsiang Liao (Percussion)
Raimonda Žiūkaitė, The church of mad, love, is such a holy place to be
„At the turn of the 20th century, Friedrich Nietzsche proclaimed that ‘God is dead and that man had killed him’. This created an arrogance with man that he himself was God. But as God, all he could seem to produce was disaster.“ (David Bowie in the film Moonage Daydream).
“The church of man(,) love, is such a holy place to be“ (David Bowie in the song Moonage Daydream).
“The church of mad(,) love…. (Raimonda’s misheard lyrics of that song).
„The show about longing for the extraordinary.“
Mitwirkende: Raimonda Žiūkaitė, Kotryna Šiškauskaitė, José Luis Perdigón, Kristóf Siklósi, Olivia Artner, Katja Schmidt, Jacqueline (Jacky) Özdemir, Francesca Bussalai, Khiri Chumtong
Leitung: Fabian Gerhardt
Assistenz: Laris Bäucker und José-Luis Perdigón
Technik: Robert Priebs und Malwine Kurella
Samstag, 7. Dezember 2025, 20:10–21:15 Uhr
ML!M zu Gast bei R!SK: Karlsruhe – Berlin
Hochschule für Musik Karlsruhe, MUT-Gebäude
R!SK ist ein von Studierenden entwickeltes Festival für alles Neue und Andere der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Werke von Jonas Eckenfels, Saemi Jeong, Da Eun Jun, René Kuwan, Andrea Miazzon und Yangkai Lin
Ensemble Karlsruhe: Benjamin Tao, Viola, Michihiro Yoshida, Schlagzeug, Dasha Vorontsova, Klavier
Ensemble Berlin: Luz Elisabeth Sánchez Suero, Viola, Min-Gyu Kim, Klarinette, Axel Kölschbach, Fagott, Mariana Esteves Santos, Horn